Ich habe heute vergessen, dass du nicht mehr da bist, und den zweiten Teller viel zu früh aus dem Schrank geholt, nur um dann fünf Minuten lang stumm in der…
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Diese Kategorie bietet tröstende Worte und tiefgründige Gedanken zum Umgang mit Schmerz, Abschied und dem Prozess des Loslassens. Finden Sie hier Zitate, die in Zeiten der Trauer Halt geben und zum Nachdenken anregen.
72 Zitate
Ich habe heute vergessen, dass du nicht mehr da bist, und den zweiten Teller viel zu früh aus dem Schrank geholt, nur um dann fünf Minuten lang stumm in der…
Seit du weg bist, hat die Teekanne ihren Rhythmus verloren; ich koche jetzt Wasser für eine Person, aber die Tasse bleibt trotzdem immer zu lange auf dem Tisch stehen.
Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich das Licht im Flur brennen lasse, nur um nicht gegen die Wand aus Stille zu laufen, wenn ich spät nach Hause komme.
Es ist diese tägliche Herausforderung, die Zahnpastatube nicht mehr mit dem Ende zu verschließen, das du immer benutzt hast, weil meine Finger diese Geste noch immer wie einen Reflex ausführen.
Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mich entschuldige, wenn ich versehentlich deinen alten Pullover vom Stuhl stoße, als könnte das Stoffstück mir den Ausrutscher noch übel nehmen.
Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich im Vorbeigehen kurz den Staub von deinem alten Lieblingssessel wische, nur um mir einzubilden, dass du gleich den Raum betrittst und dich genau…
Es ist schon seltsam, wie ich mich immer noch dabei erwische, wie ich im Supermarkt zwei identische Äpfel in den Korb lege, nur weil meine Hände sich weigern, den Rhythmus…
Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich den Fernseher auf deine Lieblingslautstärke stelle, nur um das Gefühl zu haben, die Wohnung hätte für einen Moment wieder ihre alte Frequenz.
Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich den Lichtschalter im Flur drücke, obwohl das Fenster längst beweist, dass niemand mehr hinter der Tür auf den Feierabend wartet.
Es gibt Tage, da sortiere ich die Socken im Schrank neu, nur um für einen kurzen Moment das Gefühl zu haben, ich hätte in diesem Leben noch irgendetwas unter Kontrolle.