Wenn man den ganzen Tag kein Wort sagt, vergisst man fast, wie der eigene Vorname klingt, wenn man ihn sich im Flur einfach mal selbst zuruft, nur um zu sehen,…
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Zitate, die die facettenreichen Gefühle von Einsamkeit und das bewusste Alleinsein erkunden. Sie bieten Trost und neue Perspektiven auf diesen oft missverstandenen Zustand.
53 Zitate
Wenn man den ganzen Tag kein Wort sagt, vergisst man fast, wie der eigene Vorname klingt, wenn man ihn sich im Flur einfach mal selbst zuruft, nur um zu sehen,…
Wenn der Supermarktbesuch das soziale Highlight der Woche ist, fängt man an, die Kassiererin als enge Vertraute zu betrachten, obwohl sie nur wissen will, ob man eine Tüte braucht.
Wenn man den ganzen Tag kein einziges Wort laut ausgesprochen hat, fühlt sich das erste Gespräch am Abend an, als müsste man eine Sprache lernen, die man vor Jahren fast…
Wenn man abends den Lichtschalter betätigt, ist das leise Klicken der einzige Beweis dafür, dass man den Tag heute wirklich beendet hat und niemand mehr ein Wort von einem will.
Manchmal räume ich die Wohnung um, nur um zu sehen, ob die Möbel an einer anderen Stelle genauso ratlos aussehen wie ich, wenn niemand sonst den Raum betritt.
Man gewöhnt sich an das Geräusch des Kühlschranks wie an einen Mitbewohner, der nie widerspricht, aber dafür auch nie das Licht im Flur ausmacht.
Wenn man mittags den Fernseher nur deshalb einschaltet, damit wenigstens irgendeine fremde Stimme im Flur gegen die Stille ankämpft, merkt man, wie sehr man sich an das Schweigen gewöhnt hat.
Wenn man in der Küche steht und nur für einen einzigen Teller kocht, merkt man erst, wie viel Platz der andere Stuhl gegenüber plötzlich einnimmt.
Wenn man nachts den Wasserhahn tropfen hört, ist das Geräusch fast wie ein regelmäßiger Herzschlag, der einem verrät, wie leise es eigentlich ist, wenn niemand sonst einen Namen in den…
Wenn der Kühlschrank summt, klingt es plötzlich wie ein Gespräch, das ich unbedingt führen muss, nur um nicht zu vergessen, wie sich meine eigene Stimme im Raum verteilt.