Wenn ich den Teekessel einfach mal in Ruhe zischen lasse, anstatt nach der Uhr zu greifen, schmeckt die erste Tasse morgens seltsamerweise so, als hätte sich die ganze Welt endlich…
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Entdecken Sie Zitate, die zur Ruhe mahnen und die Kraft des Abwartens betonen. Eine Quelle der Besonnenheit in einer schnelllebigen Welt.
65 Zitate
Wenn ich den Teekessel einfach mal in Ruhe zischen lasse, anstatt nach der Uhr zu greifen, schmeckt die erste Tasse morgens seltsamerweise so, als hätte sich die ganze Welt endlich…
Wenn man aufhört, den Sekundenzeiger beim Rennen zu jagen, merkt man plötzlich, dass das Brot im Ofen auch dann gar wird, wenn man nicht die ganze Zeit davor hockt und…
Wenn man aufhört, das Laub im Garten mitzuzählen, sieht man plötzlich, wie die Amsel den ganzen Nachmittag lang nur mit dem Wind spielt, anstatt sich über das Wetter zu grämen.
Wenn man den alten Besen einfach mal in der Ecke stehen lässt, anstatt den Dreck panisch zu jagen, merkt man, dass der Boden auch morgen noch da sein wird –…
Wenn man den Dingen endlich erlaubt, den Staub in der Sonne tanzen zu lassen, statt ständig nach dem Ausgang zu suchen, merkt man, dass der Boden unter den Füßen viel…
Wenn man aufhört, das ferne Ende des Tunnels zu suchen, stellt man überrascht fest, dass das Licht hier unten auf dem Boden eigentlich ganz gemütlich ist.
Manchmal starre ich einfach nur die alte Wand im Flur an, bis die Ungeduld von selbst nachgibt, weil sie merkt, dass ich heute für keinen Kampf mehr zur Verfügung stehe.
Wenn der Aufzug mal wieder klemmt, beobachte ich einfach, wie sich die Staubkörner im Lichtstrahl bewegen; meistens ist die Welt danach immer noch genau da, wo ich sie verlassen habe.
Wenn man aufhört, den Inhalt der Gießkanne mit den Fingern zu prüfen, wächst der Farn im Flur plötzlich so, als hätte man ihn endlich vergessen dürfen.
Wenn man aufhört, den Sekundenzeiger zu jagen, stellt man fest, dass die Welt auch ohne das eigene Dazutun einfach weiterdreht, ohne dass der Himmel dabei einstürzt.