Wenn man abends die Heizung hört, wie sie leise im Gehäuse knackt, weiß man, dass man endlich wieder in einer Wohnung gelandet ist, die nicht nach fremden Menschen riecht.
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Eine Sammlung von Zitaten über den Ort, an dem unser Herz wohnt. Entdecken Sie die Wärme und Geborgenheit, die wir mit unserem Zuhause verbinden.
67 Zitate
Wenn man abends die Heizung hört, wie sie leise im Gehäuse knackt, weiß man, dass man endlich wieder in einer Wohnung gelandet ist, die nicht nach fremden Menschen riecht.
Wenn man den ganzen Tag nur fremden Stimmen zugehört hat, ist es ein fast unverschämter Luxus, abends endlich wieder das Geräusch des eigenen Schlüssels im Schloss zu hören.
Wenn die Dielen im Flur bei jedem Schritt knacken, dann weiß ich endlich, dass der Tag draußen bleiben darf und nur noch die Stille meiner Bücher auf mich wartet.
Wenn die Stille abends den Staub in den Ecken beruhigt, weiß ich, dass dieser Fleck Erde meine eigene Zeitrechnung ist, die sich endlich einmal nicht nach einer Uhr richtet.
Wenn der Wind an den Fensterrahmen rüttelt und ich endlich die Schuhe in die Ecke trete, merke ich erst, wie sehr meine Schultern den ganzen Tag über unter den Ohren…
Wenn man nach einer langen Fahrt den Motor abstellt und das Haus plötzlich so schweigsam auf einen wartet, weiß man, dass man endlich wieder bei sich selbst angekommen ist.
Wenn der Regen gegen das Fenster trommelt und ich den Schlüssel im Schloss drehe, weiß ich, dass der ganze Ballast des Tages draußen vor der Schwelle bleiben muss.
Wenn der erste Kaffee am Morgen genau in dieser Lieblingstasse dampft, merke ich, dass ich nirgendwo anders sein will als hier zwischen den alten, ungelesenen Büchern.
Wenn die Abendsonne so schräg auf das rohe Holz des Esstisches fällt, weiß ich wieder, dass die Welt da draußen kurz warten kann, bis mein Tee alle ist.
Wenn ich den alten Dielenboden knarren höre, während ich die Schuhe abstreife, weiß ich endlich, dass der Tag keine Forderungen mehr an mich stellt.