Wenn man den alten Groll nicht mehr wie einen nassen Mantel mit sich herumträgt, merkt man erst, wie viel leichter sich die Schultern anfühlen, wenn der Wind endlich wieder durch…
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Weise Worte über die Kunst des Vergebens – sowohl anderen als auch sich selbst. Sie eröffnen Wege zu innerem Frieden und zur Heilung alter Wunden.
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Wenn man den alten Groll nicht mehr wie einen nassen Mantel mit sich herumträgt, merkt man erst, wie viel leichter sich die Schultern anfühlen, wenn der Wind endlich wieder durch…
Ich habe den Groll nicht weggeworfen, weil er so schwer war, sondern weil er im Dunkeln einfach nur Platz weggenommen hat, wo eigentlich meine eigenen Pläne hätten wachsen können.
Wenn man den alten Groll einfach verrotten lässt, statt ihn ständig zu gießen, merkt man plötzlich, dass man wieder Platz in den Taschen für den Schlüssel zur eigenen Haustür hat.
Wenn man den Dreck aus den Ecken der alten Vorwürfe endlich wegkehrt, merkt man erst, wie viel Licht eigentlich schon die ganze Zeit durch das Fenster hätte scheinen können.
Ich habe die alte Wut einfach in den Altglascontainer geworfen, weil das Klirren beim Aufprall das Einzige ist, was sich nach einem echten Schlussstrich angefühlt hat.
Ich habe die Groll-Sammlung in meinem Keller endlich entsorgt; jetzt ist da unten plötzlich genug Platz für Werkzeug, mit dem ich wirklich etwas aufbauen kann.
Ich habe aufgehört, die alte Verletzung wie eine kostbare Trophäe im Regal zu polieren, und plötzlich ist im Wohnzimmer meines Kopfes wieder Platz für Gäste, die ich tatsächlich mag.
Ich habe die alte Akte mit seinen Fehlern einfach in den Schredder geworfen; es ist erstaunlich, wie viel leiser mein Kopf plötzlich geworden ist, seit das Papier nicht mehr raschelt.
Ich habe aufgehört, jeden Morgen die Liste seiner Ungerechtigkeiten wie eine Zeitung zu lesen; seitdem ist der Kaffee endlich wieder warm und ich habe die Hände frei für etwas, das…
Ich habe die Koffer der alten Vorwürfe endlich am Straßenrand abgestellt; es ist erstaunlich, wie viel schneller man geht, wenn man nicht mehr versucht, sein ganzes bisheriges Leben mitzuschleppen.