Wenn man erst einmal begriffen hat, dass der Lärm der anderen meist nur das Echo ihrer eigenen Unsicherheit ist, hört man auf, die eigene Lautstärke daran anzupassen.
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Zitate, die das Älterwerden und die damit verbundenen Erfahrungen beleuchten. Eine Hommage an die gesammelte Lebensweisheit.
63 Zitate
Wenn man erst einmal begriffen hat, dass der Lärm der anderen meist nur das Echo ihrer eigenen Unsicherheit ist, hört man auf, die eigene Lautstärke daran anzupassen.
Wenn man aufhört, jeden Tag die Welt reparieren zu wollen, merkt man erst, dass die Vögel im Garten ohnehin einen besseren Rhythmus vorgeben als jeder Terminkalender, den ich je geführt…
Wenn man endlich aufhört, den Schrank nach dem einen perfekten Hemd zu durchwühlen, stellt man fest, dass man sich in den alten, leicht verwaschenen Sachen am Ende doch am wohlsten…
Wenn man endlich aufhört, den Koffer für die Zukunft zu packen, merkt man, dass man die Reise eigentlich schon längst angetreten hat, ohne es zu merken.
Früher dachte ich, jede Tür müsse sperrangelweit offen stehen, heute merke ich, dass man sich in den kleinen Nischen, die man sich selbst gemütlich gemacht hat, ohnehin am besten versteht.
Wenn man lange genug mit seinen eigenen Schatten zu Mittag gegessen hat, versteht man irgendwann, dass man sich gar nicht vor ihnen fürchten muss, sondern sie einfach nur beim Nachtisch…
Wenn man erst einmal akzeptiert hat, dass die meisten der alten Schlösser ohnehin ihren Schlüssel verloren haben, läuft man endlich nicht mehr mit einem schweren Bund am Gürtel durch den…
Früher wollte ich beim Tanzen führen, heute reicht es mir, den Boden unter den Füßen zu spüren und zuzusehen, wie die Jungen sich abmühen, den Takt zu finden.
Wenn man endlich aufhört, den Löffel beim Umrühren gegen den Tassenrand klopfen zu hören, beginnt man erst, den Geschmack des Kaffees wirklich ernst zu nehmen.
Wenn die Knie knacken und die Haare grau werden, fängt man endlich an, den Kaffee nicht mehr nur runterzustürzen, sondern wirklich zu schmecken.