Früher wollte ich beim Tanzen führen, heute reicht es mir, den Boden unter den Füßen zu spüren und zuzusehen, wie die Jungen sich abmühen, den Takt zu finden.
25
Zitate, die das Älterwerden und die damit verbundenen Erfahrungen beleuchten. Eine Hommage an die gesammelte Lebensweisheit.
56 Zitate
Früher wollte ich beim Tanzen führen, heute reicht es mir, den Boden unter den Füßen zu spüren und zuzusehen, wie die Jungen sich abmühen, den Takt zu finden.
Wenn man endlich aufhört, den Löffel beim Umrühren gegen den Tassenrand klopfen zu hören, beginnt man erst, den Geschmack des Kaffees wirklich ernst zu nehmen.
Wenn die Knie knacken und die Haare grau werden, fängt man endlich an, den Kaffee nicht mehr nur runterzustürzen, sondern wirklich zu schmecken.
Wenn man endlich aufhört, den ganzen Tag den Staub auf den Möbeln zu zählen, bemerkt man plötzlich, wie viel Zeit man eigentlich zum Fensterhinausschauen übrig hat.
Früher dachte ich, ich müsste die Dinge geradebiegen, heute lehne ich mich zurück und schaue zu, wie die Zeit das von ganz alleine erledigt – meistens mit einem Ausgang, den…
Wenn man endlich aufhört, den Dingen hinterherzulaufen, die man sowieso nie erreichen wollte, stellt man fest, dass die besten Gespräche die sind, die man ganz alleine mit seinem Frühstück führt.
Wenn man erst einmal akzeptiert hat, dass der Großteil der eigenen Lebenspläne ohnehin von der Wirklichkeit korrigiert wurde, kann man endlich anfangen, den ungeplanten Nachmittag auf der Veranda richtig zu…
Wenn man älter wird, fallen die meisten Mauern von alleine ein, einfach weil man keine Lust mehr hat, den Mörtel ständig zu erneuern.
Wenn man endlich aufhört, jedem entlaufenen Gedanken hinterherzurennen, merkt man plötzlich, wie viel Platz im Kopf für die einfachen Dinge übrig bleibt, die vorher nie eine Chance hatten.
Früher habe ich geglaubt, ich müsste die Welt verstehen, um darin zu bestehen. Heute weiß ich: Es reicht völlig aus, sie einfach nur in Ruhe zu beobachten, während man seinen…