Wir müssen uns mit dieser Macht verbinden, Gandalf. Wir müssen uns mit ihr verbünden. Das wäre klug, mein Freund. Das wäre sehr klug.
Es gibt keine Hoffnung mehr für das Volk der Menschen. Die Welt wird sich wandeln. Alles, was einst war, wird vergehen. Die Zeit der Menschen ist zu Ende.
Hintergrund & Bedeutung
Saruman äußert diese düstere Prophezeiung während der Ereignisse von 'Die Gefährten', als er sich endgültig von seiner ursprünglichen Mission als Beschützer Mittelerdes abwendet. In seinem Turm Orthanc offenbart er Gandalf dem Grauen seinen Verrat und seinen Pakt mit dem dunklen Herrscher Sauron. Getrieben von der Überzeugung, dass der Widerstand gegen die Übermacht aus Mordor zwecklos sei und die Ära der Elben sowie der Menschen unwiderruflich ihrem Ende entgegensieht, entscheidet er sich für den Weg der technokratischen Unterwerfung und der industriellen Aufrüstung Isengarts.Das Zitat artikuliert Sarumans nihilistischen Determinismus und seinen Hochmut gegenüber der moralischen Standhaftigkeit der freien Völker. Er interpretiert den Wandel der Welt nicht als natürlichen Zyklus, sondern als zwangsläufigen Sieg der rohen Gewalt und der Ordnung unter einem totalitären Regime. Für den gefallenen Zauberer ist die Menschheit eine schwache, fehlerbehaftete Spezies, deren Zeit abgelaufen ist, weshalb er die Zerstörung der alten Welt als notwendigen Fortschritt legitimiert. In seinem Denken spiegelt sich der Übergang von weiser Führung zu machtbesessener Tyrannei wider.In der Popkultur wird diese Passage oft zitiert, um Momente des scheinbar unausweichlichen Untergangs oder radikale gesellschaftliche Umbrüche zu illustrieren. Sie dient als Paradebeispiel für die Rhetorik des Antagonisten, der den moralischen Verfall mit logischer Notwendigkeit rechtfertigt. Über den filmischen Kontext hinaus findet das Zitat Anwendung in Diskussionen über ökologische Zerstörung und den Verlust von Traditionen durch rücksichtslosen technologischen Wandel.
