Wenn man sich weigert, die Welt so zu sehen, wie sie ist, dann sieht man sie so, wie sie sein könnte.
Ich bin Diana von Themyscira, und ich bin hier, um die Welt zu retten, denn ich habe gelernt, dass die Menschheit es wert ist, beschützt zu werden.
Hintergrund & Bedeutung
Diana Prince äußert diese Überzeugung im klimatischen Finale des Films, nachdem sie die Gräueltaten des Ersten Weltkriegs miterlebt hat. Ursprünglich verließ sie die isolierte Insel Themyscira mit der naiven Vorstellung, dass allein der Gott Ares für das Böse in der Welt verantwortlich sei. Inmitten von Giftgasangriffen und menschlichem Verrat erkennt sie jedoch, dass die Dunkelheit ein fester Bestandteil der menschlichen Natur ist. Diese Worte markieren den Moment ihrer Reifung, in dem sie sich trotz der offensichtlichen Unvollkommenheit der Zivilisation entscheidet, für das Gute zu kämpfen. Die Aussage bildet den moralischen Kern ihrer Heldenreise: Es ist nicht die Abwesenheit von Sünde, die Schutz verdient, sondern das Potenzial für Liebe und Mitgefühl. Diana bricht hier mit der strengen Ideologie der Amazonen, die sich von der Welt der Menschen abgewandt haben, und etabliert eine Philosophie der bedingungslosen Empathie. Sie erkennt an, dass Menschen fehlbar sind, sieht aber in ihrem freien Willen und ihrer Fähigkeit zur Aufopferung einen unschätzbaren Wert. In der modernen Popkultur wird dieses Bekenntnis häufig als Gegenentwurf zu zynischen Weltbildern zitiert. Es dient in ethischen Diskussionen über Humanismus als prägnantes Beispiel dafür, dass Altruismus eine bewusste Entscheidung ist, die über eine bloße Bewertung von Verdienst hinausgeht. Besonders in sozialen Bewegungen, die sich für Menschenrechte einsetzen, fungiert der Satz als Inspiration, um den Glauben an die Menschheit auch in Krisenzeiten aufrechtzuerhalten.
