Ich habe gelernt, dass es in Ordnung ist, verletzlich zu sein. Es ist in Ordnung, nicht immer stark zu sein. Es ist in Ordnung, Hilfe zu suchen, wenn man sie…
Ich glaube, dass es wichtig ist, über psychische Gesundheit zu sprechen, denn das Bewusstsein dafür zu schärfen, kann Leben retten und das Stigma, das damit verbunden ist, endlich abbauen.
Hintergrund & Bedeutung
Deepika Padukone äußerte diese Worte im Jahr 2015 in einem wegweisenden Interview mit der Times of India, kurz nachdem sie öffentlich über ihren eigenen Kampf mit Depressionen berichtet hatte. Zu diesem Zeitpunkt war das Thema psychische Gesundheit in der indischen Gesellschaft extrem tabuisiert und mit Scham behaftet. Padukones Entscheidung, auf dem Höhepunkt ihrer Karriere ihre Verletzlichkeit zu zeigen, brach mit den Erwartungen an einen Bollywood-Star und markierte einen gesellschaftlichen Wendepunkt in der nationalen Wahrnehmung von psychischen Erkrankungen. Die Kernbotschaft zielt darauf ab, psychische Leiden aus der privaten Isolation in den öffentlichen Diskurs zu überführen. Padukone vertritt die Überzeugung, dass Schweigen eine tödliche Gefahr darstellt, während Kommunikation die notwendige Voraussetzung für medizinische Hilfe und soziale Akzeptanz ist. Für sie ist die Entstigmatisierung kein rein medizinischer Prozess, sondern eine humanitäre Notwendigkeit, um Betroffenen die Teilhabe am Leben ohne Vorurteile zu ermöglichen. Heute gilt das Zitat als Gründungsmanifest ihrer Stiftung 'Live Love Laugh' und wird regelmäßig in globalen Gesundheitskampagnen sowie in der Popkultur zitiert. Es dient als Referenzpunkt für die wachsende Bewegung, die psychische Gesundheit als integralen Bestandteil des allgemeinen Wohlbefindens begreift. In sozialen Medien und Bildungsprogrammen wird die Aussage genutzt, um Menschen zu ermutigen, professionelle Unterstützung zu suchen und Empathie innerhalb der Gemeinschaft zu fördern.
