Es ist schon ein bisschen enttäuschend, dass man nach so einem Spiel, wo wir eigentlich alles im Griff hatten, am Ende mit leeren Händen dasteht und das Spiel noch aus…
Zitate von Rudi Völler
Rudi Völler ist eine deutsche Fußball-Legende, die als Weltmeister-Stürmer von 1990 und späterer Teamchef der Nationalmannschaft zu einer der populärsten Identifikationsfiguren des Sports wurde.
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Rudolf ‚Rudi‘ Völler, geboren 1960 in Hanau, prägte den deutschen Fußball über vier Jahrzehnte hinweg in verschiedenen Rollen. Seine aktive Karriere begann bei den Kickers Offenbach und führte ihn über 1860 München zum SV Werder Bremen, wo er zum Bundesliga-Torschützenkönig und Nationalspieler aufstieg. International feierte er seine größten Erfolge bei der AS Rom und Olympique Marseille, mit der er 1993 die Champions League gewann. Der Höhepunkt seines Wirkens als Spieler war der Gewinn der Weltmeisterschaft 1990 in Italien, bei der er als kongenialer Partner von Jürgen Klinsmann fungierte. Völlers Spielweise war geprägt von Instinkt, Schnelligkeit und einer unermüdlichen Einsatzbereitschaft, die ihm den Spitznamen ‚Tante Käthe‘ einbrachte.
In seinem Denken und seinen Überzeugungen verkörpert Völler eine pragmatische, bodenständige Herangehensweise an den Profisport. Er gilt als Verfechter von Authentizität und emotionaler Ehrlichkeit. Dies wurde besonders in seiner Zeit als Teamchef (2000–2004) deutlich, als er die Nationalmannschaft nach dem EM-Debakel von 2000 übernahm und überraschend ins WM-Finale 2002 führte. Sein berühmter Wutausbruch in einem Live-Interview nach einem Spiel gegen Island im Jahr 2003 verdeutlichte seine Abneigung gegen eine aus seiner Sicht überzogene, destruktive Medienkritik. Völler forderte stets Respekt für die Leistung der Athleten ein und betonte die Bedeutung von Teamgeist und Leidenschaft gegenüber rein taktischen Überlegungen.
Das Vermächtnis von Rudi Völler liegt in seiner Rolle als integratives Bindeglied zwischen den Generationen des deutschen Fußballs. Er schaffte es, sowohl als Spieler als auch als Funktionär – insbesondere in seiner langjährigen Tätigkeit bei Bayer 04 Leverkusen – eine hohe Glaubwürdigkeit zu bewahren. Sein Einfluss erstreckt sich über das rein Sportliche hinaus auf die gesellschaftliche Wahrnehmung des Fußballs als Volksgut. Völlers Aussagen werden bis heute zitiert, weil sie eine seltene Mischung aus Fachkompetenz und menschlicher Nahbarkeit widerspiegeln. In einer zunehmend kommerzialisierten und glattpolierten Sportwelt bleibt er ein Symbol für die emotionale Basis des Spiels, was seine Berufung zum Sportdirektor des DFB im Jahr 2023 erneut unterstrich.
Es ist ja auch so, dass wir hier in Deutschland immer alles schlecht reden, wenn es mal nicht so läuft, wie wir uns das vorstellen, aber wir müssen positiv bleiben.
Man darf nie den Respekt vor dem Gegner verlieren, aber man muss immer an die eigene Stärke glauben, denn nur so kann man am Ende als Sieger vom Platz gehen.
Du musst immer an dich glauben, auch wenn es mal nicht so läuft. Das Wichtigste ist, dass man sich selbst treu bleibt und seinen Weg geht.
Man darf nie den Fehler machen zu glauben, dass man es alleine schafft. Man braucht immer Menschen um sich herum, die einen unterstützen und begleiten.
