Manchmal verstehe ich das Göttliche wie das Finden eines vergessenen Schlüssels in der Tasche meiner Winterjacke: plötzlich ist die Tür wieder offen, obwohl ich schon lange aufgehört hatte, überhaupt daran…
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Zitate, die sich mit dem Glauben, der Hoffnung und der Suche nach Sinn befassen. Inspiration für die spirituelle Reise und innere Einkehr.
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Manchmal verstehe ich das Göttliche wie das Finden eines vergessenen Schlüssels in der Tasche meiner Winterjacke: plötzlich ist die Tür wieder offen, obwohl ich schon lange aufgehört hatte, überhaupt daran…
Glauben ist oft weniger ein großes Ja zu allem, sondern eher dieses kleine, störrische Weitermachen, obwohl man gerade überhaupt nicht weiß, wohin die Reise eigentlich gehen soll.
Vielleicht ist das Göttliche gar nicht die große Antwort, sondern das leise Erschrecken darüber, wie viel Schönheit in einem vollkommen belanglosen Dienstagnachmittag stecken kann.
Manchmal begreife ich den Glauben wie den Versuch, eine trockene Pflanze mit einem Teelöffel zu gießen – man weiß, dass es kaum reicht, aber man kann einfach nicht aufhören, es…
Manchmal begreife ich den Glauben wie den Versuch, in einem fahrenden Zug den eigenen Schatten einzuholen – er ist immer da, aber man erwischt ihn nie ganz, während die Landschaft…
Manchmal begreife ich den Glauben wie das langsame Trocknen von Farbe an einer Wand: Es passiert fast unsichtbar, bis man eines Tages merkt, dass der Untergrund nicht mehr durchscheint.
Manchmal begreife ich den Glauben wie das mühsame Entknoten alter Kopfhörerkabel: Erst wenn man aufhört, verbissen daran zu ziehen, lösen sich die Dinge plötzlich wie von selbst auf.
Manchmal verstehe ich meinen Glauben wie das unaufgeräumte Zimmer eines alten Freundes: Es ist dort selten perfekt, aber es ist der einzige Ort, an dem ich endlich aufhöre, mich ständig…
Manchmal begreife ich den Glauben wie das Einlaufen alter Lederschuhe: Es drückt anfangs schmerzhaft an den Fersen, bis man irgendwann vergisst, dass man überhaupt etwas trägt, weil jeder Schritt plötzlich…
Manchmal frage ich mich, ob der liebe Gott eigentlich nur das Gefühl ist, das entsteht, wenn man nach einer langen Wanderung endlich die schweren Schuhe auszieht und die Socken feucht…