Manchmal vermute ich, dass meine Spiritualität eigentlich nur die Kunst ist, den Krach in meinem Kopf so lange zu ignorieren, bis ich wieder höre, wie der Regen gegen das Fenster…
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Zitate, die sich mit dem Glauben, der Hoffnung und der Suche nach Sinn befassen. Inspiration für die spirituelle Reise und innere Einkehr.
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Manchmal vermute ich, dass meine Spiritualität eigentlich nur die Kunst ist, den Krach in meinem Kopf so lange zu ignorieren, bis ich wieder höre, wie der Regen gegen das Fenster…
Manchmal frage ich mich, ob Gott nicht einfach nur das Echo ist, das entsteht, wenn ich laut genug meine eigenen Fragen in die leere Kirche rufe.
Manchmal begreife ich Spiritualität nicht als ein Streben nach oben, sondern als den mühsamen Versuch, endlich meine eigenen Fußabdrücke im Schlamm der Realität als heilig zu akzeptieren.
Manchmal verstehe ich das Gebet weniger als ein Senden von Worten in den Himmel, sondern eher als das schlichte Aufschließen einer Tür, hinter der ich seit Jahren auf mich selbst…
Wenn ich die alten Dielen unter meinen Füßen knarren höre, fühlt sich das Gebet nicht mehr wie eine Bitte an, sondern wie das bloße Einrücken eines Stuhls an einen Tisch,…
Wenn man lange genug die Scherben zusammenkehrt, merkt man plötzlich, dass das Licht, das sich darin bricht, den ganzen Raum anders aussehen lässt als zuvor.
Wenn man lange genug in den dunklen Wald starrt, gewöhnen sich die Augen nicht an das Schwarz, sondern man fängt an, die feinen Bewegungen der Hoffnung zu erkennen.
Wenn ich morgens die Kaffeetasse in den Händen halte, spüre ich eine Ruhe, die nichts mit meinem Kopf, sondern nur mit dem einfachen Fakt zu tun hat, dass ich jetzt…
Manchmal sitze ich einfach nur da und merke, wie das Gebet meine Gedanken nicht etwa wegnimmt, sondern wie eine ruhige Schicht Öl auf ein aufgewühltes Meer legt.
Wenn die Stille am lautesten ist, höre ich das Gras wachsen – und plötzlich ist die Welt nicht mehr so groß und bedrohlich, sondern einfach nur da, genau wie ich.