Manchmal lege ich den Stift einfach weg, nicht weil ich fertig bin, sondern weil ich endlich wissen muss, ob mein eigener Puls auch ohne Hintergrundmusik noch denselben Rhythmus kennt.
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In der Ruhe liegt die Kraft. Entdecke Zitate, die zum Innehalten und Nachdenken anregen.
30 Zitate
Manchmal lege ich den Stift einfach weg, nicht weil ich fertig bin, sondern weil ich endlich wissen muss, ob mein eigener Puls auch ohne Hintergrundmusik noch denselben Rhythmus kennt.
Wenn der Filter der Kaffeemaschine endlich aufhört zu tropfen und die Wohnung wieder zu ihrem eigentlichen Grundrauschen zurückkehrt, begreife ich erst, wie sehr meine eigenen Gedanken den ganzen Tag gegen…
Wenn die Nachbarn endlich aufhören zu streiten und der Flur wieder verstummt, erkenne ich erst, dass mein eigenes Atmen das einzige ist, was hier heute noch wirklich stattgefunden hat.
Wenn der letzte Gast die Wohnung verlassen hat und das Geschirr in der Spüle noch dampft, ist dieser Moment des Nicht-Sprechens das einzige, was mich wirklich wieder ganz macht.
Wenn der Fernseher aus ist und das Ticken der Wanduhr plötzlich so laut wird, dass es fast körperlich schmerzt, begreife ich endlich, wie sehr ich den ganzen Tag vor dem…
Wenn man endlich aufhört, den ganzen Tag jeden Impuls sofort zu kommentieren, merkt man erst, wie laut die Welt eigentlich ist, wenn man einfach mal die Klappe hält.
Wenn die Kaffeemaschine endlich aufhört zu zischen und ich die Küchentür hinter mir schließe, merke ich erst, dass ich seit sechs Stunden kein einziges eigenes Wort mehr gedacht habe.
Wenn der Tag endlich zerfällt, ist es diese unheimliche Leere im Raum, die mir erst zeigt, wie sehr ich mich eigentlich den ganzen Tag lang selbst vor mir versteckt habe.
Manchmal schalte ich das Licht aus, nur um sicherzugehen, dass mein Kopf nicht doch noch weiter blinkt wie ein Monitor, an dem niemand mehr sitzt.
Manchmal muss man erst den Stecker ziehen, damit man überhaupt wieder hört, wie das eigene Herz gegen die Rippen schlägt, statt nur dem Takt der Stadt zu folgen.