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Zitate von Miroslav Klose

Fußballspieler und Trainer · Deutsch · 1978

Miroslav Klose ist ein ehemaliger deutscher Fußballstürmer und heutiger Trainer, der als Rekordtorschütze der Fußball-Weltmeisterschaften sowie der deutschen Nationalmannschaft Sportgeschichte schrieb.

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Miroslav Klose wurde 1978 im polnischen Oppeln in eine sportbegeisterte Familie geboren und siedelte im Alter von acht Jahren als Aussiedler nach Deutschland über. Sein Werdegang im Profifußball gilt als untypisch, da er nicht die klassischen Nachwuchsleistungszentren durchlief, sondern sich über den Amateursport und eine Ausbildung zum Zimmermann nach oben arbeitete. Erst mit 21 Jahren unterschrieb er beim FC Kaiserslautern seinen ersten Profivertrag. Von dort aus führte ihn sein Weg über Werder Bremen und den FC Bayern München bis hin zu Lazio Rom. In der deutschen Nationalmannschaft avancierte er mit 71 Treffern zum Rekordtorschützen und krönte seine Karriere 2014 mit dem Weltmeistertitel in Brasilien, wobei er mit seinem 16. WM-Tor den Brasilianer Ronaldo als ewigen WM-Torschützenkönig ablöste. Kloses Denken und Handeln sind tief in den Werten von Bescheidenheit, Disziplin und Fairplay verwurzelt. In einer Ära zunehmender Selbstdarstellung im Profisport blieb er ein bodenständiger Teamplayer, der persönliche Rekorde stets dem Erfolg der Mannschaft unterordnete. Bekannt wurde er zudem durch außergewöhnliche Gesten der Fairness: Zweimal korrigierte er Schiedsrichterentscheidungen zu seinem eigenen Nachteil – einmal gab er zu, nicht gefoult worden zu sein, ein anderes Mal gestand er ein Handtor ein. Diese Taten spiegeln seine Überzeugung wider, dass sportlicher Erfolg ohne moralische Integrität wertlos ist. Sein Vermächtnis geht weit über statistische Bestmarken hinaus. Klose gilt heute als das Paradebeispiel für den „Gentleman-Sportler“ und dient als Identifikationsfigur für gelungene Integration und den Wert von harter Arbeit. In der Sportwelt werden seine Aussagen zur Bedeutung von Respekt und Ehrlichkeit bis heute als Gegenentwurf zur Kommerzialisierung und zum Egoismus zitiert. Als Trainer gibt er diese Philosophie nun an die nächste Generation weiter, wobei sein Einfluss auf die gesellschaftliche Wahrnehmung des Profifußballers als Vorbild ungebrochen bleibt.