Wenn man heute den alten Gartenschlauch aufwickelt, der in der Sonne spröde geworden ist, versteht man, dass wir unsere Spuren nicht in den Stein meißeln, sondern in den Staub, der…
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Zitate, die über die Natur des Seins, das Vergehen und das Bleibende nachdenken. Eine philosophische Betrachtung von Zeit und Existenz.
53 Zitate
Wenn man heute den alten Gartenschlauch aufwickelt, der in der Sonne spröde geworden ist, versteht man, dass wir unsere Spuren nicht in den Stein meißeln, sondern in den Staub, der…
Wenn man sieht, wie der Nebel die Hügelkette einfach schluckt, versteht man, dass das Verschwinden kein Ende ist, sondern nur ein anderer Aggregatzustand von dem, was wir behalten wollten.
Wenn man sieht, wie der Regen die alten Grabsteininschriften langsam glättet, begreift man, dass der Stein nur so lange ein Zeuge ist, wie wir uns die Mühe machen, ihn anzusehen.
Wenn man heute den alten Fahrradschlüssel in der Hand hält, der zu keinem Schloss mehr passt, weiß man plötzlich, dass man selbst nur ein kleiner Teil einer Geschichte ist, die…
Wenn man beobachtet, wie das letzte Licht den alten Küchentisch verlässt, versteht man, dass wir uns nur kurz auf dem Holz ausruhen, bevor die Dunkelheit den Platz wieder ganz für…
Wenn man beobachtet, wie der kalte Kalkputz an der Kirchenmauer nach hundert Jahren zu Mehl zerfällt, merkt man, dass wir hier alle nur Gast sind und die Ewigkeit bloß der…
Wenn man sieht, wie der Rost die alten Gitterstäbe im Park langsam zu feinem Staub zerreibt, fragt man sich, wie viel von dem, was wir heute für unzerstörbar halten, morgen…
Wenn man den alten Gehweg betrachtet, auf dem die Kaugummis der letzten dreißig Jahre zu hartem Stein wurden, begreift man, dass der Asphalt mehr von uns behält als unser eigenes…
Wenn man den alten Backstein am Kamin anfasst, der noch immer die Wärme von vor drei Stunden hält, begreift man, dass die Zeit nicht einfach verschwindet, sondern sich nur in…
Wenn man den alten Holzschuppen im Regen betrachtet, versteht man plötzlich, dass nicht die Bretter bleiben, sondern das morsche Knarren, das sich als Erinnerung in den Nachmittag frisst.