Ich bin genauso stolz auf viele der Dinge, die wir nicht getan haben, wie auf die Dinge, die wir getan haben. Innovation bedeutet, zu tausend Dingen Nein zu sagen.
Wenn man etwas macht und es sich als ziemlich gut herausstellt, dann sollte man etwas anderes Wunderbares machen und nicht zu lange dabei verweilen. Finde einfach heraus, was als Nächstes kommt.
Hintergrund & Bedeutung
Steve Jobs äußerte diese Worte im Jahr 2006 während eines Interviews mit NBC Nightly News, einer Phase, in der Apple durch den Erfolg des iPods und des iTunes Store die Musikindustrie bereits grundlegend transformiert hatte. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Unternehmen auf dem Höhepunkt seiner Neuerfindung, während intern bereits die Entwicklung des ersten iPhones vorangetrieben wurde. Jobs reflektierte hierbei über die Notwendigkeit, sich nicht auf vergangenen Lorbeeren auszuruhen, sondern den kreativen Impuls unmittelbar in das nächste bahnbrechende Projekt zu überführen. Die Aussage verdeutlicht seine Philosophie der permanenten Innovation und die Ablehnung von Stillstand. Für Jobs war Erfolg kein Endzustand, sondern lediglich ein Sprungbrett für weitere Experimente. Er vertrat die Ansicht, dass das Verharren in der Zufriedenheit die Gefahr birgt, die eigene Relevanz und den visionären Schärfegrad zu verlieren. Diese Einstellung prägte die Unternehmenskultur von Apple maßgeblich und führte dazu, dass bestehende Produktlinien oft zugunsten neuer Technologien kannibalisiert wurden. Heute dient das Zitat als Leitmotiv in der Tech-Branche und im Design-Management, um Agilität und zukunftsorientiertes Denken zu fördern. Es wird häufig in Motivationsreden und in der Managementliteratur herangezogen, um den psychologischen Fallstricken des Erfolgs entgegenzuwirken. In einer Welt, die sich durch immer schnellere Innovationszyklen auszeichnet, bleibt die Aufforderung, das nächste 'Wunderbare' zu suchen, ein zentraler Bezugspunkt für kreative Köpfe und Unternehmer weltweit.
