Innovation unterscheidet zwischen einem Anführer und einem Nachfolger.
Wir bekommen nicht viele Gelegenheiten, Dinge zu tun, und jede einzelne sollte wirklich exzellent sein. Denn das ist unser Leben.
Hintergrund & Bedeutung
Steve Jobs äußerte diese Worte im Jahr 2008 in einem Interview mit dem Fortune Magazine, einer Phase, in der Apple durch den Erfolg des iPhones und des iPods bereits den globalen Technologiemarkt transformiert hatte. Persönlich war Jobs zu diesem Zeitpunkt bereits mit seiner Krebserkrankung konfrontiert, was seinen Blick auf die Endlichkeit der Zeit und die Dringlichkeit von Qualität massiv schärfte. Inmitten der heraufziehenden Weltwirtschaftskrise betonte er damit die Notwendigkeit, Ressourcen nicht in mittelmäßigen Projekten zu verschwenden, sondern sich auf wenige, aber herausragende Innovationen zu konzentrieren. Die Kernbotschaft spiegelt Jobs’ radikale Philosophie des Fokus und des Perfektionismus wider. Er verknüpft hier professionelle Exzellenz untrennbar mit der persönlichen Existenz: Arbeit wird nicht als bloßer Zeitvertreib, sondern als Ausdruck der eigenen Lebenszeit verstanden. Dahinter steht die Überzeugung, dass jedes Produkt und jede Handlung ein Vermächtnis darstellt, das den höchsten ästhetischen und funktionalen Ansprüchen genügen muss. Diese kompromisslose Haltung prägte die gesamte Designkultur von Apple und definierte das Verständnis von modernem Produktdesign neu. Heute dient das Zitat als Leitmotiv in der Managementlehre sowie in der Designphilosophie und wird häufig in Diskursen über Achtsamkeit und berufliche Selbstverwirklichung herangezogen. Es fungiert als Mahnung gegen die Beliebigkeit in einer schnelllebigen Konsumwelt und wird in der Popkultur oft als Inbegriff des Strebens nach Bedeutung zitiert. Die zeitlose Relevanz ergibt sich aus der universellen Frage, wie man in einer begrenzten Lebensspanne einen bleibenden und qualitativen Unterschied machen kann.
