Die Sprache, das ist ja das, was wir haben, das einzige, was uns geblieben ist, das einzige, was uns nach dem Verlust der Heimat und der Identität geblieben ist.
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Wirklichkeit ist nicht dort, wo sie ist, sondern dort, wo sie wird.
Dichter · Rumänisch-Französisch
Paul Celan war einer der bedeutendsten deutschsprachigen Lyriker der Nachkriegszeit, dessen Werk tiefgreifend von der Shoah und der Suche nach einer neuen Sprache nach dem Zivilisationsbruch geprägt ist.
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Die Sprache ist nicht nur das, was man spricht, sie ist auch das, was man nicht sprechen kann, was man verschweigt, was man in sich hineinfrisst, was man mit sich…
Das Gedicht ist einsam. Es ist einsam und unterwegs. Wer es schreibt, bleibt ihm mitgegeben. Aber ich weiß wohl, dass das Gedicht gerade so, von Natur aus, auf das für…
Ich lebe in einer so kleinen Welt, dass ich die Sonne fürchte, weil sie mich aufdeckt, und ich verbringe meine Tage damit, die Schatten zu zählen, die ich hinterlasse.
Es gibt eine Menge Leute, die durch das Leben gehen, als wären sie bereits gestorben, und die sich nur deshalb noch bewegen, weil sie es für unanständig halten, zu beerdigen,…
Die Liebe ist die einzige Macht, die den Tod nicht leugnet, sondern ihn verwandelt, indem sie das Vergängliche in das Licht der Ewigkeit rückt und ihm so einen unendlichen Wert…
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