Ich habe jahrelang die falsche Brille getragen, nur weil ich dachte, die Welt müsste so scharf und unangenehm aussehen, wie sie mir in meiner Jugend beigebracht wurde.
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Die Zitate, die am häufigsten aufgerufen wurden.
Ich habe jahrelang die falsche Brille getragen, nur weil ich dachte, die Welt müsste so scharf und unangenehm aussehen, wie sie mir in meiner Jugend beigebracht wurde.
Es ist erstaunlich, wie viel ungenutzter Platz im Kopf frei wird, wenn man die zerknüllten Entschuldigungen endlich gegen das schlichte Wort für das tauscht, was man wirklich verbockt hat.
Wenn ich die Blätter einer Pflanze betrachte, wie sie sich mühsam dem Licht entgegenstrecken, verstehe ich plötzlich, dass Wachstum keine Frage von Erfolg ist, sondern eine unaufhaltsame Reaktion auf die…
Alles, was du hast, ist das Jetzt. Es gibt nie eine Zeit, in der dein Leben nicht im Jetzt stattfindet. Es ist die einzige Konstante in deinem Leben.
Manchmal verbringe ich den ganzen Vormittag damit, das Schloss zu ölen, nur um zu merken, dass ich den falschen Schlüssel in der Hand halte – die eigentliche Arbeit besteht meistens…
Manchmal frage ich mich, ob der liebe Gott eigentlich nur das Gefühl ist, das entsteht, wenn man nach einer langen Wanderung endlich die schweren Schuhe auszieht und die Socken feucht…
Wenn die Wäsche im Wind trocknet und ich heute einfach mal niemandem mehr beweisen muss, wie viel ich eigentlich schaffe, fühlt sich dieser Dienstag zum ersten Mal wirklich wie mein…
Wenn man den Dingen endlich erlaubt, sich so langsam zu entfalten wie eine morgendliche Pfütze, die in der Sonne verdunstet, verliert das Warten seinen bitteren Nachgeschmack und wird plötzlich zu…
Wenn man den dritten Tag in Folge nur die Brotkrusten aus der Tasche fischt und plötzlich versteht, warum die Einheimischen so laut über den Regen lachen, hat die Reise endlich…
Manchmal verstecke ich mich in einem Buch, nur um zu sehen, ob die Welt draußen mich überhaupt bemerkt, wenn ich für ein paar Stunden einfach nicht mehr existiere.
Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich im Flur kurz stehen bleibe, nur um zu hören, ob die Dielen noch genauso knarren wie damals, als wir versuchten, uns nachts in…
Wer sich dem Schmerz der anderen aussetzt, wer sich berühren lässt von dem, was man nicht selbst erlebt hat, der beginnt, eine Sprache für das zu finden, was bisher sprachlos…