Denn das, was wir lernen müssen, um es zu tun, das lernen wir, indem wir es tun; zum Beispiel lernen wir das Bauen durch Bauen und das Kitharaspielen durch Kitharaspielen.
Zitate von Aristoteles
Aristoteles war ein einflussreicher griechischer Universalgelehrter der Antike, der als Begründer der wissenschaftlichen Logik gilt und nahezu alle Wissensbereiche seiner Zeit systematisierte.
13 Zitate
Aristoteles wurde 384 v. Chr. in Stageira geboren und trat im Alter von 17 Jahren in Platons Akademie in Athen ein, wo er zwei Jahrzehnte lang lernte und lehrte. Nach Platons Tod verließ er die Stadt und wurde später der Erzieher Alexanders des Großen. Zurück in Athen gründete er mit dem Lykeion seine eigene Schule, die Peripatetische Schule. Sein Wirken fiel in eine Zeit des Umbruchs der griechischen Stadtstaaten hin zum makedonischen Weltreich, was seine politischen und ethischen Analysen maßgeblich prägte. Im Gegensatz zu seinem Lehrer Platon, der die Welt der Ideen betonte, konzentrierte sich Aristoteles auf die empirische Beobachtung der Natur und die systematische Klassifizierung der Wirklichkeit. Sein Denken war von dem Streben nach dem ‚Telos‘, dem Ziel oder Zweck aller Dinge, geleitet. In der Ethik vertrat er die Auffassung, dass das höchste Gut die Eudaimonia (Glückseligkeit) sei, die durch ein tugendhaftes Leben gemäß der Vernunft erreicht wird. Bekannt ist seine Lehre von der ‚goldenen Mitte‘, nach der Tugend stets das rechte Maß zwischen zwei Extremen darstellt. In seinen Schriften zur Logik, der Metaphysik und der Biologie entwickelte er Kategorien und Schlussverfahren, die über zwei Jahrtausende hinweg das Fundament der westlichen Wissenschaft bildeten. Das Vermächtnis von Aristoteles ist kaum zu überschätzen. Er schuf die Grundlagen für die moderne Biologie, die Literaturtheorie durch seine ‚Poetik‘ und die politische Theorie durch seine Analyse verschiedener Staatsformen. Im Mittelalter prägte seine Philosophie die christliche Scholastik und die islamische Wissenschaft gleichermaßen. Seine Werke werden bis heute studiert, da sie grundlegende Fragen nach der Natur des Seins, der Struktur des Denkens und der richtigen Lebensführung auf eine Weise behandeln, die zeitlos und universell gültig bleibt.
Die ganze Welt ist voll von Dingen, und jeder von uns ist dazu bestimmt, etwas über sie herauszufinden und zu lernen.
Wir halten dasjenige für schlechthin vollkommen, was immer an sich und niemals um eines anderen willen gewählt wird. Ein solches Gut ist nach der allgemeinen Auffassung vor allem das Glück.
Wir setzen voraus, dass die Freundschaft eine Tugend oder mit der Tugend verbunden ist und überdies für das Leben das Notwendigste ist; denn ohne Freunde möchte niemand leben.
Wir setzen voraus, dass die Freundschaft eine Tugend oder mit der Tugend verbunden ist und überdies für das Leben das Notwendigste ist.
Wir halten dasjenige für vollkommen, was um seiner selbst willen und niemals um eines anderen willen gesucht wird; ein solches Gut ist nach unserer Auffassung vor allem das Glück.
Wir bezeichnen das als schön, was sowohl um seiner selbst willen begehrenswert ist, als auch deshalb, weil es Lob verdient und Vergnügen bereitet.
Wir definieren das Glück als ein Tätigsein der Seele im Sinne der ihr eigenen Trefflichkeit.
Wir können das Gute nicht allein durch das Wissen um das Gute erreichen, sondern wir müssen es auch in die Tat umsetzen und danach handeln.
Was wir lernen müssen, um es zu tun, das lernen wir, indem wir es tun.
