Wenn wir uns auf unsere eigene Kraft stützen, wird das für uns besser sein, denn wir sind dann nicht von der Hilfe anderer abhängig.
Zitate von Mao Zedong
Mao Zedong war ein chinesischer Revolutionär, Mitbegründer der Kommunistischen Partei Chinas und der erste Staatschef der 1949 ausgerufenen Volksrepublik China. Er prägte durch den Maoismus die moderne Geschichte Chinas und bleibt aufgrund seiner radikalen gesellschaftlichen Umbrüche eine der einflussreichsten wie auch umstrittensten Figuren des 20. Jahrhunderts.
10 Zitate
Mao Zedong wurde 1893 in Shaoshan in einer wohlhabenden Bauernfamilie geboren. Seine Jugend war geprägt vom Niedergang der Qing-Dynastie und dem Streben Chinas nach nationaler Souveränität. Während seiner Zeit als Bibliotheksassistent in Peking kam er mit marxistischen Ideen in Berührung und wurde 1921 Gründungsmitglied der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Nach Jahren des Bürgerkriegs gegen die Nationalisten der Kuomintang und dem Widerstand gegen die japanische Besatzung im Zweiten Weltkrieg führte Mao die Rote Armee zum Sieg. Mit der Proklamation der Volksrepublik China im Jahr 1949 begann eine Ära tiefgreifender Transformationen, die das Land von einer agrarischen Gesellschaft in einen sozialistischen Industriestaat verwandeln sollten. Maos Denken, der sogenannte Maoismus, passte die marxistisch-leninistische Theorie an die Bedingungen Chinas an. Im Zentrum stand die Überzeugung, dass die Bauernschaft und nicht das städtische Proletariat die treibende Kraft der Revolution sei. Seine Ideologie betonte den permanenten Klassenkampf und die Notwendigkeit der Massenmobilisierung. In seinen Schriften und Reden kehren Themen wie der bewaffnete Kampf, die Einheit von Theorie und Praxis sowie die kulturelle Erneuerung stetig wieder. Bekannte Konzepte wie der ‚Große Sprung nach vorn‘ und die ‚Große Proletarische Kulturrevolution‘ entsprangen seinem radikalen Willen, alte Traditionen zu brechen und eine neue, egalitäre Gesellschaftsordnung zu erzwingen, forderten jedoch auch Millionen von Menschenleben durch Hunger und politische Verfolgung. Das Vermächtnis Maos ist ambivalent und wirkt bis heute tief in die globale Politik und Philosophie hinein. In China wird er weiterhin als Gründervater verehrt, der das Land geeint und die koloniale Unterdrückung beendet hat, während seine Herrschaftsmethoden kritisch hinterfragt werden. Seine Theorien zur Guerillakriegsführung beeinflussten zahlreiche Befreiungsbewegungen weltweit, und seine Schriften zur Dialektik werden in der politischen Philosophie weiterhin diskutiert. Die heutige Volksrepublik China unter der Führung der KPCh beruft sich in ihrer Verfassung weiterhin auf die Mao-Zedong-Ideen, auch wenn die wirtschaftliche Realität sich weit von seinen ursprünglichen Vorstellungen entfernt hat.
Die politische Macht kommt aus den Gewehrläufen. Unsere Grundregel ist, dass die Partei das Gewehr befehligt, und das Gewehr darf niemals zugelassen werden, die Partei zu befehlen.
Wir müssen lernen, die Dinge von allen Seiten zu betrachten, nicht nur von einer Seite, denn das Leben ist komplex und ständig in Bewegung.
Die Praxis ist das einzige Kriterium der Wahrheit, und Wissen entsteht nur durch die Praxis.
Man muss die Dinge in ihrer Entwicklung betrachten und nicht statisch.
Die Zukunft ist strahlend, aber der Weg, den wir gehen müssen, ist gewunden.
Es ist entscheidend, die Wahrheit stets aus den Fakten zu suchen und nicht aus vorgefassten Meinungen.
Die Welt ist voller Widersprüche, und ohne Widersprüche gäbe es keine Welt.
In schwierigen Zeiten dürfen wir unsere Errungenschaften nicht aus den Augen verlieren, müssen die strahlende Zukunft sehen und unseren Mut zusammennehmen.
Man muss ins Wasser gehen, um schwimmen zu lernen.
